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Sexualstörungen der Frau



Es gibt eine Vielzahl von Beeinträchtigungen des sexuellen Erlebens und Verhaltens, die für die Betroffenen mit Leidensdruck verbunden sind. Sexualität ist für das körperliche und seelische Wohlbefinden jedes Menschen von großer Bedeutung. Sexuelle Störungen hingegen stellen häufig eine große Belastung für die partnerschaftliche Beziehung dar.

Einer sexuellen Störung können viele Ursachen zu Grunde liegen. Meist ist nicht ein einziger Faktor für eine sexuelle Funktionsstörung verantwortlich, es handelt sich vielmehr um das Zusammenwirken verschiedener körperlicher wie und/oder psychischer Faktoren. Auch die natürliche Alterung, sowie Geburten oder genetische Veranlagung können die Sexualität stark beeinflussen, sodass Frauen im wahrsten Sinne des Wortes die Lust verlieren.

Behandlung
Der Schwerpunkt unserer Behandlungen liegt auf den körperlichen Faktoren:

Diagnostik
Nach einer ausführlichen Anamnese erfolgt eine gynäkologische Untersuchung zum Ausschluss von Narben und Verwachsungen im Genitalbereich und zum Ausschluss von Infektionen der Vagina durch Bakterien oder Pilze. Anschließend und in Absprache mit der Patientin kann eine spezielle Blutuntersuchung sinnvoll sein. Eine Therapie wird individuell und angepasst an die Patientin vorgeschlagen.

Einnahme bestimmter Medikamenten
Eine mögliche lustmindernde Nebenwirkung ist bei folgenden Medikamenten bekannt:

   Medikamente zur Senkung der Blutfette
   Anti-Epileptika
   Magen-Darm-Mittel
   Herzmedikamente
   Entzündungshemmende Medikamente
   Medikamente zur Entwässerung
   Blutdruckmedikamente
   Haarwuchsmittel

Stoffwechselkrankheiten
Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Niereninsuffizienz, Gefäß- und Herzkrankheiten können sich negativ auf die Sexualfunktion auswirken.